WAHLKREISPROGNOSE.DE I 24. DEZEMBER 2021

Im aktuellen Landtagswahltrend für das Saarland bleibt die SPD unverändert bei 38 Prozent. Allerdings verbessert sich die CDU deutlich. Bei der Direktwahlfrage liegt Anke Rehlinger etwas vor Tobias Hans. Doch beide können auf starke Zustimmung in den eigenen Reihen setzen.

Die CDU kommt auf 14 kommunale Vorteile – ein Plus von neun gegenüber des Vormonats. Die SPD bliebe in 38 Kommunen stärkste Partei. Dementsprechend neun Vorteile weniger als im November.

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Direktwahl Ministerpräsident/-in

Auf die Frage, wer zukünftig das Amt des Ministerpräsidenten ausüben soll, sprechen sich etwas mehr Wahlberechtigte für SPD-Anwärterin Anke Rehlinger aus als für Amtsinhaber Tobias Hans (CDU). Der Vorsprung für Rehlinger mit 44 Prozent gegenüber Hans (42%) ist jedoch überschaubar. Auffällig ist die starke Zustimmung des jeweils Bewerbenden in den eigenen Reihen.

Im CDU-Lager sprechen sich 82 Prozent für Tobias Hans aus – bei SPD-Anhänger:innen erreicht Anke Rehlinger 80 Prozent. Rehlinger liegt deshalb knapp vorn, weil sie die entscheidenden Werte bei Wahlgeneigten von Linken und Grünen holt. Auch unter FDP-Anhänger:innen liegt sie mit 36 Prozent knapp vor Hans (34%). Tobias Hans punktet wiederum im Lager von AfD, Freien Wählern und Sonstigen.

Nach Modellrechnung kommt Anke Rehlinger in der Direktwahlfrage auf 29 kommunale Vorsprünge – in 23 Kommunen spricht sich eine Mehrheit für Tobias Hans als Ministerpräsident aus.

Zum Kommunentrend

Landestrend

Im aktuellen Landestrend kommt die SPD unverändert auf 38 Prozent. Die CDU legt um 4,5 Punkte gegenüber November hinzu und erreicht jetzt 33,5 Prozent. Die AfD verliert und kommt auf 7 Prozent. Am stärksten trifft es die FDP, deren Wert von 9 Prozent auf 6 Prozent sinkt. Die Grünen klettern auf 6 Prozent (+1%). Vier Prozent und damit weiterhin außerhalb des Landtags: die Linke mit 4 Prozent (-0,5%).

Koalitionen

Auf Grundlage dieser Werte stehen die Chancen für Amtsinhaber Tobias Hans auf Wiederwahl eher schlecht. Bei optimistischer Einbeziehung statistischer Schwankungen könnte Hans durchaus die erforderliche Mehrheit von 26 Sitzen mithilfe einer Mehrheit aus CDU, FDP und Grüne erreichen. Doch nach aktueller Analyse kommt Jamaika lediglich auf 25 der 51 Sitze. Anke Rehlinger (SPD) könnte demnach die Große Koalition mit der CDU in Juniorpartnerrolle fortsetzen. Alternativ bliebe eine rechnerische Mehrheit für SPD, Grüne und FDP.

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