WAHLKREISPROGNOSE.DE I 14. JULI 2020

Wie die bundesweite Trenderhebung zeigt, katapultieren sich die Unionsparteien auf das Niveau der Bundestagswahl 2013. Die Grünen verspielen den zweiten Platz aus der Vorwoche und liegen wieder gleichauf mit der SPD. Kaum Bewegung gibt es dagegen bei AfD, Linken und FDP.

Das Hoch von CDU und CSU wirkt sich auch auf die Anzahl wahrscheinlicher Direktmandate aus. Derzeit weisen 268 der 299 Bundestagswahlkreise einen Vorsprung für die Union auf. Verglichen mit der Vorwochen-Auswertung sind das 10 Direktmandate mehr. Rückläufig sind die SPD-Mehrheiten, die von 32 auf 24 sinken. Für die Grünen werden 4 mögliche Direktmandate (-2) gemessen. Auf die Linke entfallen zwei Mehrheiten (+1). Die AfD kommt nur noch auf ein Direktmandat.

Dynamik in den Regionen: CSU mit stärksten Gewinnen

Beim Blick auf die Trends in den Regionen, ergeben sich für die Unionsparteien unterschiedliche Entwicklungen: im Vergleich zur Vorwoche gewinnt die CSU in Bayern am stärksten hinzu. Für die Grünen geht es am deutlichsten in Südhessen abwärts. Dort sinkt ihr Zweitstimmenanteil von 24,5 auf 19,5 Prozent. Die vollständigen Trendwerte für die Regionen, finden Sie hier.

Zum Wahlkreistrend 2021

Trendprognose: CDU und CSU im Höhenflug

Die Unionsparteien nähern sich ihrem Ergebnis der Bundestagswahl 2013 an. Das legt zumindest die aktuelle Trendprognose nahe. Verglichen mit der Vorwoche gewinnen CDU und CSU von 39 auf 41 Prozent hinzu. Der Anteil für die Grünen sinkt von 20 auf jetzt 17 Prozent. Ebenso 17 Prozent (unverändert) werden für die SPD gemessen. Die AfD kommt auf 9 Prozent (+0,5%). Jeweils unverändert sind Linke (6%) und FDP (5,5%).

Die detaillierten Trends aus den einzelnen Regionen, Ost wie Westdeutschland und Bundesländern finden Sie in der Spezialauswertung.

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